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Schmerzfrei leben schmeckt besser!

Vortrag von Dr. Wolfgang Feil in der Praxis Brüderlein

Kann man Schmerzen einfach wegessen? Wer den überaus spannenden und amüsanten Vortrag von Dr. Wolfgang Feil in der Praxis von Hubert Brüderlein Anfang November miterlebte, hatte hinterher zumindest größte Lust, es auszuprobieren.

Feil ist Biologe, Sportwissenschaftler und Lehrbeauftragter der Universität Furtwangen. Als Nährstoffberater für die deutschen Nationalmannschaften im Handball, Beachvolleyball und Ultra-Marathon wird er permanent mit der Frage konfrontiert, wie Ernährung sich auf die Leistungsfähigkeit des Körpers auswirkt. Eines seiner Lieblingsthemen dabei: die Arthrose. In einer von ihm gegründeten Forschungsgruppe haben sich 19 Mediziner, Biologen, Sportwissenschaftler und Experten aus der Gesundheitsbranche vom Apotheker bis zum Physiotherapeuten zusammengefunden. Die gemeinsamen Ziele:

  • Patienten mit wissenschaftlich basierten Informationen für ein Mehr an Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit und einen gesunden Lebensstil zu sensibilisieren
  • die enorme Bedeutung der Selbstheilungskräfte als Teil jeder Therapie zu verdeutlichen
  • offene Wissensgrundlagen zu einer kritischen Abwägung und Ergänzung ärztlicher Ratschläge zu schaffen.

Gerade in Sachen Arthrose gibt sich Feil provokant. „Geschädigte Knorpel können sich regenerieren“, erklärt er in seinem Vortrag bei Brüderlein – und widerspricht damit eigentlich einer immer noch weit verbreiteten Lehrmeinung, die da heißt: Einmal in einem bestimmten Grad geschädigt, sei ein Knorpel nicht mehr zu retten. Alleine hunderttausende künstliche Hüft- und Kniegelenke sind dieser Lehrmeinung geschuldet.

Mit konservativen Mitteln Operationen vermeiden

Dabei setzt sich auch innerhalb der Schulmedizin seit einiger Zeit immer mehr die Ansicht durch, die der Präsident des Berufsverbandes Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Manfred Neubert, 2016 in der Sportärztezeitung propagierte. Konservative Behandlungsweisen wie Physiotherapie oder Bewegungstherapie sollten einen viel höheren Stellenwert sowohl in der medizinischen Ausbildung als auch in der Vergütung durch das Gesundheitssystem bekommen, um unnötig schnelle Operationen zu vermeiden. Dies sei aber nur in intensiver Zusammenarbeit mit dem Patienten möglich.

Genau diese Rolle des Patienten erhebt Dr. Wolfgang Feil zur Philosophie. Und geht in Sachen Arthrose noch viel weiter. „Das Thema Ernährung wurde in der klassischen Therapie nie wirklich gespielt.“ Bei der Dr. Feil-Strategie gegen Schmerzen und für die Knorpelregeneration spielt sie allerdings die größte Rolle, denn „Arthrose ist keine altersbedingte Abnutzungserscheinung, sondern eine entzündungsbedingte Krankheit. Mit einer entzündungshemmenden Ernährung schaffen wir das nötige Millieu im Körper, um die Knorpelregeneration zu ermöglichen“. Und die sei ein völlig natürlicher Vorgang, da jedes biologische System immer Regeneration anstrebe.

Ja, es gibt immer Regeneration

Beim Knorpel sind es, wie Feil mit einschlägigen Studien erläuterte, Progenitorenzellen (Vorläuferzellen), die aus dem Knochenmark selbst in stark geschädigte Gelenke einwandern und dort neues Knorpelgewebe bilden könnten. Grundlage dafür sei aber eben jenes entzündungsfreie Millieu. So spannend Feil die medizinischen Zusammenhänge erklärte, wirklich neugierig waren die Zuschauer im mehr als voll besetzten Vortragsraum auf das Ernährungskonzept. Das lässt sich in etwa so zusammenfassen:

  1. Kohlehydrate weitestgehend einsparen.
  2. Fettschlau essen mit viel Omega-3-Fettsäuren und wenig Omega-6-Fettsäuren.
  3. Wenig Fleisch essen und wenn dann nur aus extensiver Weidehaltung.
  4. Dafür möglichst viel Gemüse und mäßig Obst verzehren.
  5. Täglich hohe Dosen von Gewürzen und frischen Kräutern zu sich nehmen.

Dass es Feil mit der würzigen Kräuterküche todernst meinte, zeigte er unter leicht bestürzter Begeisterung des Publikums, indem er während des Vortrags mehrere Löffel extrascharfen Senf, Meerrettich und konzentriertes Tomatenmark verspeiste nebst einem viertel Busch Basilikum („Bis ich zuhause bin, hab ich den leergegessen“) und einigen getrockneten Chilischoten. Gerade Chili hat einen speziellen Hintergrund. Das darin enthaltene Capsaicin hemmt die Funktion der Schmerzrezeptoren im Körper und kann so schmerzlindernd und entspannend wirken. Fünf spezielle Gewürze empfiehlt Feil als entzündungshemmend und in einer gewissen Dosis jeden Tag zu empfehlen: Kurkuma, Ingwer, Chili, Pfeffer und Zimt. Zusammen mit mühlenfrischem Leinöl lässt sich daraus ein Gewürzquark (Link Rezept) zaubern, der, regelmäßig genossen, Entzündungen im Körper abbauen kann.

Dr. Feil Gewürz-Quark gegen Schmerz

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  • 250g Quark
  • 1 Tl Kurkuma
  • ½ Tl Zimt
  • Etwas gemahlenen Pfeffer
  • 1 Tl Ingwer (oder 2cm Ingwer frisch)
  • 2 Tl Speiseleinöl
  • Etwas Honig zum Süßen, frische Beeren

Macht Ernährungsvernunft eigentlich noch Spaß?

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Wobei wir beim Knackpunkt der Machbarkeit wären. Brot, Nudeln und Reis empfiehlt Feil weitestgehend einzuschränken genauso wie Zucker. Wer nicht auf sein täglich Brot verzichten möchte, sollte auf Urgetreide wie Dinkel oder Emmer zurückgreifen, was aber bei steigendem Angebot solcher Produkte beim gut sortierten Bäcker kein Problem mehr ist. Fettschlau is(s)t, wer statt Sonnenblumenöl (hoher Omage-6-Wert), Kokosöl (kein Kokosfett) oder Butterschmalz (ja, und keine Angst vor hohen Cholesterinwerten) verwendet. Margarine ist als hochgradig industrielles Produkt tabu. Wertvolle Fette bringt auch Fisch aus nachhaltiger Zucht.

Wobei wir beim Fleisch wären. Denn Feil propagiert mitnichten den Fleischverzicht („wir sind evolutionär bedingt Mischkostler“), sondern setzt auf die Herkunft aus möglichst natürlicher Weidehaltung. Moralische Gründe hat das weniger, sondern handfeste biochemische. Die in Fleisch enthaltene, entzündungsfördernde Arachidonsäure variiert nicht nur von Tierart zu Tierart, sie ist auch in der stressintensiven Massentierhaltung extrem erhöht. Da ein Großteil unserer Wurstwaren aber aus genau dieser Haltung kommen und auch noch mit ungesunden Nitritpökelsalzen behandelt sind, hat sich die Frage nach dem täglichen Wurstbrot von selbst beantwortet. Der größte Hunger sollte lieber durch „Gemüse, Gemüse, Gemüse, Salat, Salat, Salat“ gestillt werden.

Ausrutscher ausdrücklich erlaubt ...

Klingt nach wenig Spaß, aber Feil macht nicht nur mit dem durchaus erlaubten täglichen Gläschen Rotwein eine Ausnahme. Denn wer im Alltag die oben genannten Regeln einhält, kann sich auch mal den genussvollen „Ausrutscher“ beim bayerischen Weißwurstfrühstück leisten. Extrem wichtige Faktoren sind in der Feil’schen Strategie nämlich der Stress und die Laune. Ein optimales Stressmanagement verhindert nicht nur eine ungesunde Überdosis an Cortisol und Adrenalin, sondern kann sogar die Funktion bestimmter Gene an- oder abschalten. Sich eine positive Lebenseinstellung zuzulegen, mag vielen leichter erscheinen, als den inneren Schweinehund in Sachen Bewegung zu überwinden. Die Bewegung ist aber der zweitwichtigste Baustein in der Schmerzfrei-Pyramide des Dr. Feil.

Was qualitativ hochwertige Bewegung ist und wie man sie ganz leicht in den Alltag einbaut, das kann man wiederum bei Hubert Brüderlein lernen. In der Praxis gibt es auch zusätzliche Infos zu Dr. Feil ( www.dr-feil.com) und bestimmten Nährstoffpräparaten, die helfen, geschädigte Knorpel wieder aufzubauen.

Sehen Sie auch unser Doppelinterview mit Dr. Wolfgang Feil und Hubert Brüderlein und schauen Sie sich bei unseren Medientipps um!

Ist ARTHROSE heilbar?

Interview mit Dr. rer.nat. Wolfgang Feil

Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden

Neue Erkenntnisse und Strategien:

  • um Schmerzen auf natürliche Weise zu reduzieren
  • um Knorpel wieder aufzubauen

Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick über die aktuellen Therapiemöglichkeiten und erhalten Sie am Vortragsabend kompetente Antworten auf alle wesentlichen Fragen!

Ist ARTHROSE heilbar?

Interview mit Dr. rer.nat. Wolfgang Feil

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Hubert Brüderlein
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