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27. Februar 2015

Kühlen statt Cortison

Was sind sinnvolle begleitende Maßnahmen?

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In den kommenden SPÜRbares-Ausgaben präsentieren wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung zwei mehrteilige Gastbeiträge von Dr. Heiko Durst, Facharzt für Orthopädie und Mitglied der Regensburger OrthopädenGemeinschaft. ( http://orthopaeden-regensburg.de/unsere-praxis/dr-med-heiko-durst.html )

Im zweiten Teil des Gastbeitrages zum Thema Achillessehnenriss geht Dr. Heiko Durst auf verschiedene begleitende Therapien bei Achillessehnenriss ein.

Kryotherapie

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Die Kryotherapie bezeichnet die lokale Anwendung von Kälte mit Eisbeutel, Kühlbeutel oder Quarkwickel. Ein neues Produkt auf dem deutschen Markt ist die cool-down-Kühlbandage. Dabei handelt es sich um eine Bandage, die mit einer speziellen Flüssigkeit getränkt und um das Sprunggelenk gewickelt wird. Die Verdunstung der Flüssigkeit kühlt bis zu 2 Stunden kontinuierlich und großflächig, ohne das Risiko von Erfrierungen. Wir empfehlen die Anwendung einer cool-down-Kühlbandage ab dem Beginn des exzentrischen Krafttrainings bis mindestens 6 Wochen nach Eintreten der Schmerzfreiheit. Die Kühlbandage sollte 2- bis 3-mal täglich für 30 Minuten zum Einsatz kommen.

Stoßwellentherapie

In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass die Kombination aus extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) und exzentrischem Krafttraining besser ist als alleiniges exzentrisches Krafttraining. Wir empfehlen deswegen die ESWT als Therapieergänzung, weisen aber darauf hin, dass es sich um eine IGeL- Leistung handelt.

Verzicht auf Kortisoninfiltrationen

Für Orthesen und Tapeverbände (auch Kinesiotape) fehlen wissenschaftlich fundierte Daten, sodass diese nicht Teil unseres Therapiekonzepts sind. Kortisoninfiltrationen können zwar für einige Wochen erstaunliche kurzzeitige Schmerzlinderungen erzielen, haben aber aufgrund der Langzeitwirkung der Kortisonkristalle auf das Gewebe oft fatale Spätfolgen, auch mit bleibenden Sehnenschäden (Nekrose, Sehnenriss). Wir verzichten deswegen gänzlich auf Kortisoninfiltrationen an der Achillessehne. Infiltrationen ins Sehnengleitgewebe führen wir bei Therapiebeginn mit Traumeel und Formasan (Komplexhomöopathika) durch.

Begleitender Sport

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Ebenfalls ist aus wissenschaftlichen Arbeiten bekannt, dass Patienten mit einem Sportverbot deutlich schlechtere Ergebnisse erzielen als Patienten, die ihre sportliche Aktivität in einem schmerzarmen Rahmen beibehalten. Unsere Empfehlung ist daher der Wechsel auf lineare Sportarten wie Radfahren, Crosstrainer und später Joggen. Dabei sollte auf stop-and-go- und high-impact-Sportarten verzichtet werden.
Am Anfang des Trainings startet man mit maximal 10 Minuten Belastungsdauer und sehr niedriger Intensität unter der Reizschwelle. Nach jedem Trainingstag ist 1 Tag Pause nötig, um einen Trainingseffekt für das Sehnengewebe zu erzielen und genügend Regenerationszeit einzuräumen. Wichtig ist, die Belastungsdauer pro Trainingstag nur um maximal 5 Minuten zu steigern und die niedrige Intensität beizubehalten. Erst bei Erreichen von mindestens 45 Minuten Trainingszeit darf die Belastung schrittweise gesteigert werden, aber immer nur, wenn die Steigerung ohne Schmerzen und Schwellung möglich ist. Anschließend erfolgt ein Wechsel auf das Laufband, auf dem die Kontrolle des Untergrundes und der Trainingsparameter besser zu steuern ist als beim Laufen in der freien Natur. Auch hier gilt nur so lange oder schnell laufen, dass keine wesentlichen Schmerzen und Schwellungen auftreten.

Erfahren Sie im letzten Gastbeitrag von Dr. Heiko Durst zum Thema Achillessehnenriss die Unterschiede zwischen konservativer und operativer Therapie und das richtige Verhalten beim Sport nach der Verletzung.

Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: fotolia/© Bilderjet medi; Tyler Olson)

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