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13. Februar 2015

Belastungsgrenze Schmerz und Schwellung

Wieviel Gewicht und Bewegung kann ich dem Gelenk wann zumuten?

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In den kommenden SPÜRbares-Ausgaben präsentieren wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung zwei mehrteilige Gastbeiträge von Dr. Heiko Durst, Facharzt für Orthopädie und Mitglied der Regensburger OrthopädenGemeinschaft. ( http://orthopaeden-regensburg.de/unsere-praxis/dr-med-heiko-durst.html )

Im ersten Teil des Gastbeitrages zum Thema Sprunggelenksdistorsion ging es um eine suffiziente Behandlung gleich nach der Verletzung, um chronische Folgebeschwerden auszuschließen. Aber auch das normale Gehen und das sportliche Training muss nach der Verletzung wohl dosiert sein.

Normales Gehen mit voller Belastung

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Je weniger an Unterarmgehstützen entlastet wird, desto weniger gehen die natürlichen Bewegungsabläufe verloren und desto geringer ist die Schwächung der sprunggelenkstabilisierenden Muskulatur. Deswegen gehen Sie mit vollem Körpergewicht ohne Unterarmgehstützen! Aber nur wenn es die Schmerzen zulassen. Achten Sie auf ein möglichst physiologisches Abrollen in geeigneten Schuhen mit abrollunterstützender Sohle und stabiler seitlicher Führung (z. B. Laufschuhe, Trekkingschuhe, keine Ballerinas o. Ä.).
Die korrekte sportliche Belastung während der gesamten Verletzungsphase ist enorm wichtig. Grundsätzlich gilt, dass sechs Wochen keine stop-and-go-Sportarten durchgeführt werden dürfen, da auch die stabilste Orthese das Nachvornegleiten des Sprungbeins in Richtung des gerissenen vorderen Außenbands (Ligamentum fibulotalare anterius) nicht stabilisieren kann und es so zu einer insuffizienten Heilung dieses Bands kommt. Die Intensität und Dauer sämtlicher Trainingseinheiten in den ersten sechs Wochen nach dem Unfall richtet sich zuallererst nach Schmerz und Schwellung im Sprunggelenksbereich. Auch ist zu beachten, dass die folgenden Angaben individuell stark variieren und unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden müssen.

Trainingsaufbau

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Es darf sofort nach dem Unfall mit linearen Sportarten begonnen werden, am besten mit Radfahren auf dem Ergometer. Start auf dem Ergometer mit z. B. maximal 15 Minuten bei sehr niedriger Intensität. Es gilt immer alternierend einen Tag Training und einen Tag Pause einzuhalten, um einen Trainingseffekt auf das heilende Gewebe zu erzielen und dem verletzten Gewebe auch Regenerationszeiten einzuräumen. Von Trainingstag zu Trainingstag wird dann um je maximal fünf Minuten gesteigert und zunächst die niedrige Intensität beibehalten. Wenn dann z. B. 45 Minuten Radfahren ohne wesentliche Schmerzen und ohne Schwellung erreicht wurden, darf auch die Intensität schrittweise gesteigert werden. Aber immer nur, wenn die Steigerung ohne Schmerzen und ohne Schwellung möglich ist!
Anschließend Wechsel auf das Laufband, auf dem die Kontrolle des Untergrunds und der Trainingsparameter viel besser zu steuern ist als beim Laufen in der freien Natur. Anfangs sind maximal zehn Minuten im Walkingtempo ausreichend, wieder alternierend einen Tag Training, einen Tag Pause. Der Trainingsumfang wird dann von Tag zu Tag um fünf Minuten gesteigert, bis eine halbe Stunde pro Einheit erreicht ist. Danach folgt die schrittweise Steigerung der Intensität. Und auch hier gilt: nur so lange und so schnell laufen, dass keine wesentlichen Schmerzen und keine Schwellung auftreten!
Wenn auf dem Laufband dann innerhalb der ersten 6 Wochen nach Unfall eine volle Belastbarkeit bei ansprechendem Tempo ohne Schmerzen und ohne Schwellung erreicht wurde, darf wieder zu stop-and-go-Sportarten zurückgekehrt werden. Auch hier gilt erneut, dass der Wiedereinstieg schrittweise und schmerzorientiert erfolgen soll.

Wenn nach drei bis vier Monaten ein im Empfinden des Patienten (subjektiv) stabiles Sprunggelenk erreicht wurde und der Patient in der Lage ist, sämtliche gewünschten Sportarten wieder uneingeschränkt durchzuführen, ist die Verletzung in der Regel überstanden. Bei Schmerzen, Schwellungszuständen, wiederholtem Umknicken oder subjektivem Instabilitätsgefühl z.B. auf unebenem Untergrund muss eine hochauflösende Kernspintomografie Verletzungen an Knorpel und Sehnen und eine Funktions-Sonografie (Ultraschall in Bewegung) Sehneninstabilitäten ausschließen. Denn bei chronisch schmerzhaften Sprunggelenken nach Sprunggelenksdistorsionen findet man immerhin bei bis zu 77 Prozent der Patienten Längseinrisse der Peronealsehnen, bei bis zu 95 Prozent der Fälle Schäden am Knorpel des Sprungbeins (sog. Osteochondrale Läsionen, OCL) und bei bis zu neun Prozent der Fälle versteckte Syndesmosenverletzungen (die sog. »Ballack-Verletzung«). Sehr häufig muss dann operativ vorgegangen werden.

Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: fotolia/© Jeanette Dietl; Photographee.eu)

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