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06. Februar 2015

Millionenschwer – und häufig unterschätzt

Die Sprunggelenksdistorsion: Suffiziente Behandlung extrem wichtig

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In den kommenden SPÜRbares-Ausgaben präsentieren wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung zwei mehrteilige Gastbeiträge von Dr. Heiko Durst, Facharzt für Orthopädie und Mitglied der Regensburger OrthopädenGemeinschaft. ( http://orthopaeden-regensburg.de/unsere-praxis/dr-med-heiko-durst.html )

Das Umknicken im Sprunggelenk, medizinisch die „Sprunggelenksdistorsion“, ist die häufigste Sportverletzung überhaupt. Sie macht über alle Sportarten gemittelt etwa 15 bis 20 Prozent aller Sportverletzungen aus. Die Zahlen der Verletzten pro Jahr sind gigantisch: Fast drei Millionen Sprunggelenksdistorsionen in den USA pro Jahr, fast eine Million in Deutschland. Auch Großbritannien und die Niederlande haben noch 625.000 bzw. 200.000 Sprunggelenksdistorsionen pro Jahr zu beklagen.

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Besonders gefährlich sind dabei Sportarten mit häufigen schnellen Richtungswechseln, Sprüngen und Kontakt mit Gegenspielern. Fußball mit 20 bis 25 Prozent Anteil, Basketball und Volleyball mit je 25 bis 30 Prozent stehen ganz oben auf der Hitliste. In 80 Prozent der Fälle kommt das vordere Außenband (Ligamentum fibulotalare anterius) zu Schaden, mit 60 Prozent folgt das mittlere Außenband (Ligamentum fibulocalcaneare) und mit immerhin 40 Prozent ist der Innenbandkomplex (Ligamentum deltoideum) betroffen. Die schwerste dieser Bandverletzungen, die Syndesmosenverletzung (Bandverbindung zwischen Schienbein und Wadenbein, Ligamentum tibiofibulare) kommt immerhin noch in zehn Prozent der Fälle vor.

Vielleicht gerade weil diese Verletzung so häufig ist, wird sie gerne als Bagatelle abgetan und oft nicht suffizient behandelt. Dies hat zur Folge, dass 10 bis 40 Prozent aller Sprunggelenksdistorsionen symptomatisch bleiben und in einer chronischen Instabilität des oberen Sprunggelenks enden. Die Patienten knicken immer wieder um und klagen über Schmerzen und Schwellung am Sprunggelenk. Sie berichten auch, dass sich das Sprunggelenk gerade auf unebenem Untergrund irgendwie wackelig anfühlt (subjektive Instabilität) und sehr häufig wird auch nach Monaten keine volle Sportfähigkeit mehr erreicht. Um diese Folgen und die dann drohende Operation abzuwenden, gilt es, ein konservatives (nicht-operatives) Therapieschema konsequent einzuhalten, wie wir es hier vorstellen:

Sprunggelenks-Orthese

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Es muss eine stabile Sprunggelenks-Orthese (z. B. Malleo Sprint, Fa. Otto Bock) für sechs Wochen rund um die Uhr getragen werden! Diese Orthese hält den Fuß so in Position, dass sich die gerissenen Bänder dem Ort annähern, wo sie abgerissen sind und hier wieder stabil anwachsen. Die Orthese darf nur zum Duschen kurz abgelegt werden, der Fuß muss dann aber in der gleichen Position wie in der Orthese gehalten werden. Wenn in diesen ersten sechs Wochen der Fuß ein einziges Mal nach unten-Innen (Plantarflexion – Supination/Innenrotation) geführt wird, reißt das gerade frisch angeheilte Außenband wieder ab und heilt meistens nicht mehr richtig an. Nach 6 Wochen Tragedauer muss die Orthese noch weitere vier bis sechs Wochen zum Gehen und zum Sport getragen werden, allerdings nicht mehr in Ruhe, beim Sitzen, beim Schlafen etc.

Abschwellende Maßnahmen

Je schneller das verletzte Gebiet abschwillt, desto rascher klingen die Schmerzen ab und desto günstiger ist der Heilungsverlauf.
Kühlung: Es gibt verschiedene Arten der Kühlung, zum Beispiel Eisbeutel, Kühlbeutel, Quarkwickel u.v.m. Ein neues Produkt auf dem deutschen Markt ist die cool-down-Kühlbandage. Hier wird eine mit einer speziellen Flüssigkeit getränkte Bandage feucht um das verletzte Sprunggelenk gewickelt. Die Verdunstung der Flüssigkeit kühlt für circa zwei Stunden kontinuierlich und großflächig, ohne das Risiko von Erfrierungen und mit der Möglichkeit, die Orthese über diesem Kühlverband zu tragen.

NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika): Diese Medikamente sind entzündungshemmende Schmerzmittel. Der Mechanismus der Entzündungshemmung führt dazu, dass der geschwollene Außenbandbereich rasch abschwillt und der Reizzustand abklingt. Sie dürfen nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.

Im zweiten Teil des Gastbeitrages nächste Woche erläutert Dr. Heiko Durst, wann und in welcher Intensität nach einer Sprunggelenksdistorsion normales Gehen und sportliches Training angezeigt sind.

(Fotos: fotolia/© Smileus; apops)

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