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07. Februar 2014

Kontrovers diskutiert: Ist RSI eine Krankheit?

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Besonders gefährdet sind „Schreibtischtäter”

Wie wichtig regelmäßige Pausen zum richtigen Zeitpunkt sind, zeigt das Krankheitsbild namens RSI (Repetitive Strain Injury) . RSI ist ein kontrovers diskutiertes Krankheitsbild.

RSI ist keine Diagnose, aber es beschreibt körperliche Beschwerden im Bereich der oberen Extremität aufgrund von mindestens drei Faktoren:

  1. ständig sich wiederholende Bewegungen (z.B. tippen)
  2. statische, einseitige Arbeitshaltungen (z.B. sitzen)
  3. andere Risikofaktoren (z.B. schlechte Arbeitsplatzergonomie, Stress, usw.).

Von Tennisarm bis Sehnenscheidenentzündung

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RSI zeigt sich am häufigsten bei Erwachsenen, die einem sitzenden Beruf (Computerarbeitsplatz) nachgehen. Die Folgen dieser einseitigen sitzenden Tätigkeit können Krankheitsbilder wie z.B. Tennisarm, Mausarm, Sehnenscheidenentzündungen im Bereich der Hand, Karpaltunnel-Syndrom oder auch Nackenschmerzen verursachen. Treten mehrere Schmerzbilder an verschiedenen Körperbereichen der oberen Extremität auf, dann werden diese oftmals als RSI – Syndrom zusammengefasst.

In verschiedenen Industrieländern wird das Krankheitsbild von Versicherungen als Berufskrankheit anerkannt. In Australien und in den USA gilt das RSI Syndrom mittlerweile als Berufskrankheit Nummer eins. Durch die drei Risikofaktoren entsteht beim Büroarbeiter eine fehlerhaft programmierte muskulär-fasziale Zugspannung. Durch diese Fehlspannung entsteht eine Unterversorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Stoffwechselmüll ist ebenfalls beim Abtransport beeinträchtigt. Die Folgen sind die Entstehung von vielen möglichen Erkrankungen, wie z. B. das RSI Syndrom.

Größtmöglicher Nutzen mit kleinstmöglichem Aufwand

In der Literatur werden viele verschiedene Lösungen zur Verhinderung des Krankheitsbildes angeboten. Meine Konzentration auf Lösungen gilt dem Motto, mit so wenig wie möglich Aufwand, größtmöglichen Nutzen zu erreichen.

Deshalb biete ich zwei einfache, jedoch wirkungsvolle Maßnahmen an.

  1. regelmäßige Mikropausen von ca. 1 Minute Dauer nach ca. 30 Minuten Arbeit. In dieser Pause sollten gezielte Ausgleichsbewegungen durchgeführt werden, damit die fehlerhaften muskulär-faszialen Programme gelöscht werden . Optimal sind hier Übungen aus dem Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie Programm.

Ihr Hubert Brüderlein

Physiotherapie Brüderlein
Inh. Rehacon AG GbR
An der Schergenbreite 1
93059 Regensburg

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Praxis Brüderlein

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