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05. September 2014

Muskeln, Knochen, Ausdauer ...

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Verschiedene Anpassungszeiten für Trainingssteigerung beachten

Im Sport wie z. B. beim Laufen , werden durch entsprechende Trainingsbelastungen leistungssteigernde Veränderungen auf verschiedenen Ebenen bewirkt. Das Herz-Kreislauf-System zeigt dabei eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit (Adaption), während der Bewegungsapparat für Veränderungen wesentlich längere Zeit braucht, um sich an die höheren Trainingsreize anzupassen.
Der Bewegungsapparat stellt meist auch den leistungsbegrenzenden Faktor dar, denn die Belastungsreize können nicht beliebig und endlos gesteigert werden.
Mit zunehmender Intensivierung des Trainings, nimmt die Gefahr akuter oder chronischer Verletzungen oder Überlastungsschäden stetig zu.

Für die Beurteilung der körperlichen Belastbarkeit und des Trainingseffektes ist es wichtig, die Erholungsparameter der einzelnen Strukturen zu kennen und zu wissen, in welcher Zeit und unter welchen Trainingsbelastungen mit einer Änderung bzw. Steigerung der Belastbarkeit mit welchen Veränderungen zu rechnen ist. Warum ist das wichtig zu wissen?

Denn nicht nur die Anpassungszeit, sondern auch die Erholungszeit der einzelnen Gewebearten sind sehr unterschiedlich. So reagiert die Muskulatur bereits nach wenigen Wochen Training mit einer deutlichen Zunahme an Kraft , gefolgt mit einem Dicken-wachstum (Hypertrophie) der Muskulatur. Sehnen- Knorpel- und Knochenstrukturen brauchen hingegen viele Monate bis Jahre um sich an die hohen Trainingsreize anzupassen.

Entscheidend sind die Trainingsreize nach Art und Stärke und auf welchem Trainingszustand der Trainierende die Trainingsbelastungen verarbeitet. Das individuelle Maß der Belastbarkeit ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und vor allem auch altersabhängig . So sieht man bei Jugendlichen (z. B. Sprintern) Probleme im Bereich des Knochens . Warum? Weil in diesem Alter der Knochen die Schwachstelle ist. Überlastungen an Knochenfortsätzen (Sitzbeinhöcker – Avulsionsfrakuren) oder an Wachstumsfugen können sich bei Überlastung oder schnellen abrupten Bewegungen äußern.
Im Erwachsenenalter sind mehr die Sehnen und Muskeln die Schwachstelle. Sehnenprobleme im jugendlichen Alter sind extrem selten (außer direktes Trauma). Sogenannte Sehnenprobleme bei Kindern/Jugendlichen z. B. im Bereich der Ferse, werden immer wieder mit einem sogenannten Morbus Sever verwechselt. Ein Morbus Sever ist eine aseptische Knochennekrose des Fersenbeins. Hier ist der Knochen die Schwachstelle und wird in einem kleinen umschriebenen Bereich der Ferse nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt .
Eine Sehnenansatzreizung der Patellasehne im jugendlichen Alter wird ab und zu mit einem Osgood Schlatter verwechselt. Beim Osgood Schlatter liegt ebenfalls eine Minderdurchblutung im Bereich des Knies (Tuberositas tibia) vor.

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Ich kenne einen 16jährigen Jugendlichen , der sich auf den Halbmarathon nur sehr kurz (halbes Jahr) vorbereitet hatte. Außerdem war seine Muskulatur sehr verkürzt. Durch das Training konnte er trotz der kurzen, aber teilweisen intensiven Vorbereitungszeit sehr gute Fortschritte im Bereich des Herzkreislauf-Systems erzielen . Der Bewegungsapparat (Knochen/Knorpel Sehnen/Muskulatur) hatte jedoch nicht die nötige Zeit für den Halbmarathon bekommen. Der Jugendliche lief bei seinem ersten Halbmarathon eine Top-Zeit von 1 Stunde und 37 Minuten.
Die Quittung kam postwendend. Durch die zu geringe Anpassungszeit für den Bewegungsapparat zog er sich im Bereich des Schienbeines einen Ermüdungsbruch zu .

Wenn sich Läufer das erste Mal auf einen Marathon vorbereiten, dann sollte man mit 1,5 bis 2 Jahren rechnen, damit auch die passiven Strukturen sich entsprechend anpassen können.

Ab dem 25. Lebensjahr lässt die Durchblutung der Sehnen bereits um 50 % nach . Deshalb sieht man einen sogenannten Tennis- oder Golferarm erst im erwachsenen Alter.

Fazit:
Im Kindes- oder jugendlichen Alter ist v. a. der Knochen die Schwachstelle. Beim Erwachsenen sieht man mehr Sehnen- und Muskelproblem. Deshalb ist es wichtig, dass man sein Training optimal dosiert, damit die unterschiedlichen Gewebearten die richtigen Trainingsreize und die notwendigen Anpassungszeiten bekommen.

Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: fotolia/© denys_kuvaiev; Warren Goldswain)

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