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27. Dezember 2019

Achtsamkeit ist der bewusst richtige Weg

Wenn Gehirn und Herz im Einklang sind

Liebe Leserinnen und Leser,

In seinem Buch „Das bessere Gehirn“ beschreibt der Autor Brant Cortright welcher vier Faktoren es bedarf, um ein Leben lang neue Nervenzellen zu bilden: Ernährung, Bewegung, Beziehung und Bewusstheit. Die drei ersten haben wir in den letzten Wochen bereits behandelt. Heute möchte ich auf die Bewusstheit eingehen.

Was ist eigentlich Achtsamkeitsmeditation?

Achtsamkeitsmeditation ist eine Praxis, bei der wir unser Bewusstsein trainieren, zunehmend ins Hier und Jetzt zu kommen. Mit verschiedenen Achtsamkeitspraktiken wird das Bewusstsein darin geschult, sich nicht wie üblich mit gewöhnlichen Gedanken und Tagträumen zu beschäftigen, sondern aufzuwachen und voll und ganz im gegenwärtigen Augenblick anzukommen. Bei anderen Praktiken steht die Konzentration auf Gefühle oder Gedanken im Mittelpunkt. Durch die zunehmende Bewusstheit kommt es zu einem schrittweisen „Aufwachen“ im Hier und Jetzt.

Wenn der Mensch bewusst etwas macht, dann kann er sich auch nicht schädigen. Ich habe über Jahrzehnte sehr hart im Sport trainiert. Ich war oftmals übertrainiert oder verletzt. Wäre ich bewusst im Hier und Jetzt gewesen, dann wäre mir dies mit Sicherheit nicht passiert. Davon bin ich fest überzeugt.

Ein weltweit bekannter Arzt, Dr. Jon Kabat-Zinn von der University of Massachusetts, setzte die Achtsamkeitsmeditation bei Menschen mit chronischen Erkrankungen mit sehr großem Erfolg ein. Nachdem sich die Methode bei Stress und im Schmerzmanagement bewährt hatte, wurde sie bei Depressionen eingesetzt. Die Ergebnisse waren beeindruckend.

Inzwischen gibt es hunderte von Studien, die ihre Wirksamkeit bei Störungen wie ADHS, zur Stärkung der Empathie, in der Paartherapie, bei Borderline-Patienten, Senkung der Schmerzempfindlichkeit und generellen Verbesserung des psychischen Wohlbefindens beweisen.

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Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Vergrößerung des Hippocampus auf seiner gesamten Länge. Der Hippocampus ist eine zum limbischen System gehörende Struktur, die u. a. an der Gedächtnisbildung beteiligt ist. Es gibt Hinweise, dass diese Achtsamkeitsmeditation zu einer verbesserten Neurogenese beiträgt.

Das kalifornische HeartMath Institute hat folgendes herausgefunden:

Sich 20 bis 30 Sekunden auf den Bereich des Herzens zu konzentrieren führt zu einer verbesserten Kohärenz des Herzrhythmus und der Gehirnwellenmuster.

Sich auf Gefühle von Liebe, Hingabe, Wertschätzung oder Dankbarkeit zu konzentrieren und dabei im Herzen zentriert zu sein, verbessert die Kohärenz zwischen Herz und Gehirn.

Es stärkt die Immunantwort des Körpers.

Es erhöht die Ausschüttung des sogenannten Jugendhormons DHEA.

Fazit:

Zwei Formen von spiritueller Praxis scheinen die Neurogenese besonders anzuregen:

  1. Achtsamkeitspraktiken wie die Meditation
  2. Herzzentrierte Praktiken mit Fokus auf Liebe, Sehnsucht, Dankbarkeit oder Mitgefühl

Mit der Dauer dieser Praktiken scheint sich deren Wirksamkeit zu erhöhen, aber es genügt schon, acht Wochen lang täglich eine halbe Stunde zu meditieren, um messbare Ergebnisse zu erzielen. All diese Praktiken tragen zu einer verbesserten Neurogenese bei.

Mein Fazit:

Durch diese Beispiele wird wieder einmal klar, welche Potenziale in uns Menschen schlummern. Die meisten Probleme werden verursacht durch unseren Lebensstil. Ein Wissen um Alternativen ist das Problem. Das ist einer der Gründe, warum ich seit Jahrzehnten viele Vorträge gestalte und zusätzlich Artikel über Gesundheitsthemen schreibe.

Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden ein wunderbares Jahr 2020 mit vielen achtsamen und wachen Momenten, anregenden Beziehungen und bester Bewegung in schöner Umgebung. Und nehmen Sie sich doch gleich im Januar einfach mal die Zeit folgendes Buch zu lesen:

Brian Cortright
„Das bessere Gehirn – wie sie lebenslang die Bildung neuer Nervenzellen anregen“
ISBN: 978-3958030930

Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: Amazon.de; https://de.123rf.com/ © Victoriya Malova, © Elena Abrazhevich)

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