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11. Januar 2019

Der Machtmissbrauch im Kopf

Gastbeitrag Teil 2: Neurobiologe Gerald Hüther und seine Neujahrsbotschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Gerald Hüther? Der Neurobiologe fordert seit Jahren dazu auf, die Potenziale, die alleine in unserem Gehirn schlummern, endlich zu nutzen. Dafür muss man aber über seinen eigenen Tellerrand hinausschauen. Etwas, wofür ich schon lange plädiere.

Anlässlich des Jahreswechsels gibt es heute den zweiten Teil einer Gastartikel-Serie von Gerald Hüther. Bleiben Sie neugierig!

Ihr Hubert Brüderlein

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Die erste Botschaft von Gerald Hüther:
Wir sind alle Suchende

„Neuroplastizität nennen die Hirnforscher die Fähigkeit des Gehirns, seine eigene Struktur, also die für bestimmte Leistungen zuständigen neuronalen Verknüpfungen und synaptischen Netzwerke so herauszubilden, umzugestalten und auszubauen, wie sie sich am besten für die Umsetzung all dessen eignen, was einem Menschen in seinem Leben wichtig erscheint.

Dass unser Gehirn nicht durch genetische Anlagen programmiert wird, sondern zeitlebens umbaufähig, also lernfähig bleibt, ist eine atemberaubende Erkenntnis. Sie stellt alle deterministischen Konzepte radikal auf den Kopf, die wir bisher als Rechtfertigungen für das Misslingen aller Bemühungen um Veränderung und Weiterentwicklung nicht nur in unseren Bildungseinrichtungen, auch in Politik und Wirtschaft und vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht hatten.

Aber wirklich bemerkens- und bedenkenswert ist nicht diese neue Erkenntnis der lebenslangen Umbau- bzw. Lernfähigkeit des menschlichen Gehirns, sondern der Umstand, wie langsam sie sich ausbreitet, wie zögerlich sie von den meisten Menschen angenommen, ernst genommen und deshalb auch umgesetzt wird. Denn die wichtigste Schlussfolgerung aus der Erkenntnis der lebenslangen Plastizität des menschlichen Hirns lautet doch zwangsläufig: Wir verfügen über keine biologischen Programme, die uns zu dem machen, was wir sind. Wir müssen selbst herausfinden, was es heißt, Mensch zu sein: keiner weiß, wie es geht. Wir sind alle Suchende, überall auf der Welt.

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Die meisten Menschen sind allerdings nicht auf der Suche nach Selbsterkenntnis, sondern nach Bedeutsamkeit. Sie wollen gesehen und beachtet werden und versuchen deshalb, ihr Leben so zu gestalten, dass sie möglichst viel von dem erreichen, was sie in den Augen all jener, die ähnlich unterwegs sind, bedeutsam macht: Einfluss, Macht und Reichtum in allen Facetten. Solange sie sich so sehr darum bemühen und dabei einigermaßen vorankommen, verstärken und verfestigen sich die dabei in ihren Gehirnen aktivierten neuronalen Verschaltungsmuster. So bekommen sie ein Hirn, mit dem sie immer besser in der Lage sind, ihre eigenen Positionen zu stärken und sich auf Kosten anderer durchzusetzen.

Am erfolgreichsten sind dabei meist all jene, die schon sehr früh und deshalb besonders nachhaltig gelernt haben, andere als Objekte zur Umsetzung ihrer Interessen und Absichten zu benutzen. Also diejenigen, die andere Personen möglichst geschickt zu Objekten ihrer jeweiligen Ziele und Erwartungen, ihrer Belehrungen und Bewertungen, ihrer Maßnahmen und Anordnungen zu machen gelernt haben. So kann man leben, aber sich als Persönlichkeit weiterentwickeln, seine Würde bewahren, achtsam sein, dauerhaft glücklich oder gar ein liebevoller Mensch werden, kann niemand, der andere in dieser Weise benutzt, oder sich gar selbst von anderen in dieser Weise für die Durchsetzung von deren Interessen benutzen lässt.“

Ihr Gerald Hüther

(Fotos: https://www.gerald-huether.de/; https://de.123rf.com/ © Elnur Amikishiyev, Linda Bucklin)

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