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28. September 2018

Ich bin der Gestalter meines Lebens

Warum die 100jährigen in Okinawa morgens gerne aufstehen

Der Bestseller-Autor Dan Buettner hat in einer langjährig angelegten Studie vier Regionen in der Welt ausgemacht, in denen es überdurchschnittlich viele Hundertjährige gibt. Er wollte herausfinden, was diese Gegenden eventuell gemeinsam haben.

Nach der ersten Zone auf Sardinen wurde die zweite Region in Japan untersucht. Dieser Bereich liegt etwa 1.300 km südlich von Tokyo und ist der Bereich Okinawa. Okinawa besteht in Wirklichkeit aus 161 kleinen Inseln. Der nördliche Teil der Hauptinsel wird als der Ursprung der Langlebigkeit betrachtet.

Okinawa ist ein Ort, an dem die langlebigste weibliche Bevölkerung lebt. Es ist jener Ort, an dem die Menschen sich der höchsten Lebenserwartung frei jeglicher Invalidität erfreuen. Sie haben das Leben, das wir gerne hätten. Sie leben lange und sterben eher im Schlaf, sehr schnell und häufig auch beim Sex.

Hier leben die Menschen gute sieben Jahre länger als der durchschnittliche US-Amerikaner. In Okinawa gibt es fünfmal mehr 100jährige als in den USA. Bezüglich Erkrankungen gibt es auf Okinawa nur ein Fünftel an Darm- und Brustkrebsfällen und gerade einmal ein Sechstel der Herzkrankheiten wie in westlichen Ländern.

Wie machen diese Menschen das?

Die Ernährung ist einmal mehr betont pflanzenbasiert mit viel buntem Gemüse, prallvoll mit natürlichen Farbstoffen. Die Okinawaner essen etwa acht Mal mehr Tofu als der US-Amerikaner.

Wichtiger ist aber, wie sie essen. Sie haben alle Arten kleiner Strategien, sich nicht zu überessen, was, wie Sie erahnen können, in der westlichen Welt ein großes Problem darstellt.

Einige dieser Strategien, die das Team um Dan Buettner beobachten konnte, war das Essen von kleineren Tellern, so dass weniger Kalorien pro Mahlzeit aufgenommen werden.

Statt alles auf den Tisch zu stellen, so dass man quasi gedankenlos essen kann, während man spricht, servieren sie Essen in der Küche, stellen den Rest des Essens weg und bringen die Teller dann zum Tisch.

In Okinawa haben die Menschen ein 3000 Jahre altes Sprichwort, das ich für einen wundervollen Ernährungs-Tipp  halte. Vor dem Essen sagen diese Leute einfach einen kleinen Spruch, der sie daran erinnern soll, mit dem Essen aufzuhören, wenn der Magen zu 80 Prozent gefüllt ist. Es dauert etwa 30 Minuten, bis das Sättigungsgefühl vom Bauch zum Gehirn kommt. Daran zu denken, bei 80 Prozent zu essen aufzuhören, hilft, Völlerei zu vermeiden.

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Der Spruch heißt: Hara, Hatchi, Bu.

Aber wie in Sardinen, bietet auch Okinawa einige soziale Muster, die wir mit Langlebigkeit assoziieren können.  Vor 15 Jahren hatte der durchschnittliche US-Amerikaner drei gute Freunde. Derzeit sind wir bei der Hälfte. Wenn man das Glück hat, in Okinawa geboren zu sein, dann wurde man in ein System geboren, in dem man automatisch ein halbes Dutzend Freunde hat, mit denen man durch das Leben reisen kann.

Sie nennen diesen Effekt Moai. Und wenn man Teil eines Moai ist, dann wird erwartet, dass man freigiebig sein Glück teilt und wenn es einmal nicht gut läuft, ein Kind krank wird, ein Elternteil stirbt, so hat man immer jemanden, der einem den Rücken stärkt.

In den USA wird das Erwachsenalter in zwei Abschnitt geteilt. Es gibt das Arbeitsleben, in dem die Menschen produktiv sind. Dann eines Tages gehen diese Menschen in Rente. Für viele Menschen heißt das, sich auf die Couch zurückziehen, Golf zu spielen oder den Tag mit Zeitunglesen, Essen und Einkaufen zu verbringen.

Im Wortschatz von Okinawa gibt es nicht einmal ein Wort für Ruhestand. Stattdessen gibt es ein Idiom, welches die Menschen ein ganzes Leben lang inspiriert und dieses Wort heißt „Ikigai“.

Grob übersetzt bedeutet es – der Grund, für den man morgens aufwacht. Anders ausgedrückt „das WARUM“, wofür Menschen aufstehen.

Einige Beispiele. Es gibt über Hundertjährige, die in der Kampfkunst ihre Erfüllung gefunden haben und ihr Wissen gerne weitergeben wollen. Für 100jährige Frauen können die Ur-Ur-Urenkel der Antrieb, das „Warum“, sein, dieses kleine Menschenwesen immer wieder in Händen zu halten. Es gibt über 100jährige Fischer, die ihr Anliegen darin sehen, weiterhin für die Großfamilie Fische zu fangen.

Das „Warum“, ist für uns Menschen ein sehr großer Antrieb. Wer immer nach dem Sinn des Lebens sucht, wird meist nicht glücklich. Ich bin fest davon überzeugt, dass es keinen allgemeinen Sinn im Leben gibt, sondern dass ich dem Leben einen Sinn gebe. Ich als Mensch bin der Gestalter, der Schöpfer meines Lebens. Wenn man das einmal erkannt hat, dann wirkt sich diese geistige Haltung auf alle Facetten des Lebens positiv aus.

Mein Buchtipp zum Thema:

The Blue Zones: Lessons for Living Longer From the People Who've Lived the Longest
ISBN: ISBN: 978-1426207556
Dan Buettner

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Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: Quelle: Amazon.de; fotolia/ © beeboys)

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