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28. Juli 2017

Wie uns Reiz- und Informationsflut krank und unglücklich machen

Karin Maurer ist Doktor der Naturwissenschaften. Die Erkenntnisse, die sie aus dem Studium der Biologie gewonnen hat, verschmolzen für sie als Lernende und Lehrende in Karate und Goshindo mit der Philosophie japanischer Kampfkunst. Diese Kombination bescherte ihr eine Horizonterweiterung, die ihre Blickwinkel auf Natur, Menschsein und Miteinander enorm bereicherte. Diesen weiten Horizont nutzt sie heute unter anderem bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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In unserer mediengesteuerten Welt hat man im Grunde kaum die Möglichkeit, in Ruhe zu leben. Täglich wird man konfrontiert mit Berichten von Katastrophen, Armut und Elend, Gewalt und Terror. Was früher Inhalt der „Tagesschau“ war, spielt sich heute im Minutentakt auf Milliarden von mobilen Geräten ab, steter Begleiter im Alltag, bei der Arbeit, im Urlaub, zu jeder Tages- und Nachtzeit, überall. Gerade bei jungen Menschen ist der gesellschaftliche Druck hoch, informiert sein ist Trend, man macht mit, fühlt sich in der Herde sicher. Dabei fällt auf, dass positive Nachrichten es kaum in die Schlagzeilen, in die Newsfeeds, in die sozialen Netzwerke schaffen. Im Gegenteil: je bedrückender, blutiger, ungerechter, verzweifelter der Inhalt desto besser. Dabei ist in vielen Fällen unklar, aus welcher Quelle die Nachrichten stammen, wer sie auswählt, welchem Zweck sie dienen könnten.

­­­Informations- und Kommunikationswissenschaften haben große Bedeutung gewonnen: es wird gefiltert, selektiert und interpretiert. Über großangelegte Absprachen und Manipulationen politischen Hintergrunds kann man nur spekulieren. Es bleibt einem fast nichts anderes als das Konsumieren, es ist kaum mehr möglich zu analysieren und zu hinterfragen. Es heißt immer nur: „Hast Du schon gehört...?“

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Nur, welche Auswirkungen hat diese Informationsflut auf uns, auf unsere Körper, unsere Seelen? Natürlicherweise verursachen Katastrophenmeldungen Stress. Zur Lebensrettung reagiert unser Körper darauf mit Bereitschaft zu Kampf oder Flucht (fight or flight). Hierbei ist der Teil des vegetativen Nervensystems aktiv, den man „Sympathikus“ nennt, und sein Antagonist, der „Parasympathikus“, wird abgeschaltet. Schlaf, Verdauung und die Funktion der inneren Organe leiden, man kann sich nicht mehr erholen. In allen hochindustrialisierten Ländern stehen Herz-Kreislauf-Krankheiten in der Todesursachenstatistik an Stelle Nummer eins. Herzinfarktpatienten werden zudem immer jünger.

Was tun dagegen? Ein Rückzug ist für die meisten Menschen nicht möglich, man wirkt ja mit am gesellschaftlichen Leben, man arbeitet, hat Kinder, ist Teil eines sozialen Netzwerks. Oft führt dies zu einer generellen unreflektierten Abstumpfung, mit katastrophalen Auswirkungen auf die Fähigkeit zu emotionalem Reichtum und Glücksempfinden, und damit natürlich auch auf die Gesundheit. Laut einer Studie der OECD nehmen etwa 5 % der Deutschen Antidepressiva ein. Das sind etwa doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren, und wir liegen damit weltweit noch unter dem Durchschnitt. Die weltweite Suizidrate ist hoch und steigt laut WHO noch an.

Kann man wirklich nur wählen zwischen Pest und Cholera? Zwischen Dauerstress und Teilnahmslosigkeit?

In meinem nächsten Beitrag möchte ich anhand der Lebensweise von Spinnen eine einfache Strategie beschreiben, die es uns ermöglicht, ein erfülltes emotionales Leben zu führen, ohne sich für das Schicksal der ganzen Welt ohnmächtig verantwortlich zu fühlen.

Ihre Karin Maurer

(Fotos: fotolia/ © GiZGRAPHICS, Bits and Splits)

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