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05. August 2016

Richtiges Atmen schützt vor Infektionen

Wie finde ich den passenden Rhythmus?

Welche weiteren Vorteile zieht das rhythmische und entspannte Atmen für den Körper nach sich? Der Gasaustausch in den Lungen wird stabilisiert und die Anfälligkeit gegenüber Infektionen verringert. Die Tätigkeit der Organe des Bauches wird angeregt, Verdauung und Drüsentätigkeit werden gefördert.

Rhythmisches Atmen macht uns zu einem harmonischen Menschen und gibt unseren Gedanken größere Verwirklichungskraft . Es macht uns ruhig und gelassen und gefeit gegen Disharmonien.

Wie erlernt man das rhythmische Atmen? Welche Schritte gibt es dazu?

  1. Wir richten unseren Atem nach dem Puls, und zwar vier Pulsschläge einatmen, zwei Pulsschläge anhalten, vier ausatmen und so fort, später im gleichen Verhältnis steigern!
  2. Wir richten uns nach unseren Gehschritten
    1. Aufrecht mit erhobenem Haupt, leicht eingezogenem Kinn und zurückgezogenen Schultern langsam gehen.
    2. Einatmen, dabei sechs Schritte zählen.
    3. Atem durch drei Schritte anhalten.
    4. Ausatmen, und zwar wieder sechs Schritte.
    5. Das Ganze kann in verschiedenen Intensitäten (z..B. 8:4:8) gesteigert werden.
  3. Wir richten uns nach der Uhr Sechs Sekunden einatmen, drei Sekunden anhalten und sechs Sekunden ausatmen. Auch hier kann entsprechend der körperlichen Verfassung langsam gesteigert werden.
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Hier noch ein weiteres Beispiel aus dem Bereich des alten Yoga:

  1. Einatmen. Aufrecht sitzen, gerade Haltung, Schultern leicht zurückgenommen, Hände auf dem Schoß. Langsam aus und dann tief und voll über 6 Pulsschläge einatmen.
  2. Über 3 Pulsschläge hinweg Atem anhalten.
  3. Über 6 Pulsschläge hinweg langsam durch die Nase ausatmen.
  4. Nach einer Pause von 3 Pulsschlägen erneut über 6  Pulsschläge einatmen. Diesen Rhythmus mehrfach wiederholen.

Mit der Zeit wird das Ein- und Ausatmen allmählich auf acht, zehn und zwölf Pulsschläge ausgedehnt, wobei die Zeit des Atemanhaltens jeweils halb so lang ist wie die des Einatmens.

Trotz des rhythmischen und entspannten Vollatmens fehlt noch das bewusste Atmen. Dies werde ich Ihnen im nächsten Artikel vorstellen.

Ihr Hubert Brüderlein

(Fotos: fotolia/© Trueffelpics; psdesign1)

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